Die rote Linie
Ein gemeinsamer, friedlicher Unterbruch
#redline #rotelinie
Warum eine internationale, gewaltfreie Friedensbewegung jetzt eine klare Grenze zieht. Und wie jede Organisation Teil davon werden kann.
Was passiert, wenn politische Eskalation zur Normalität wird und Diplomatie verstummt? Wenn Neutralität schleichend aufgegeben und Verantwortung immer weiter delegiert statt übernommen wird?
Am 4. Februar 2026 stellte Christian Oesch, Präsident des Schweizerischen Vereins WIR, in einem Webinar das Projekt „Die rote Linie“ vor: eine internationale, gewaltfreie Friedensinitiative, entstanden aus der Zusammenarbeit von Aktivisten, Juristen, Medizinern, Medienvertretern und Strategen am AWF in Prag.
Die rote Linie steht für eine bewusst gezogene Grenze. Sachlich. Ruhig. Nicht verhandelbar. Sie richtet sich nicht gegen etwas, sondern klar für den Frieden; für Rechtsstaatlichkeit, Neutralität, demokratische Verantwortung und eine neue Kultur des Hinschauens.
Das Projekt versteht sich nicht als Organisation mit Hierarchie oder Führung, sondern als offenes Referenzsystem: Vereine, Initiativen, Verbände und Einzelpersonen können die rote Linie eigenständig aufgreifen, lokal umsetzen und international sichtbar machen – analog wie digital.
Die neue Plattform red-line.global bildet dafür den gemeinsamen Ankerpunkt: mit Manifest, Gestaltungsgrundlagen, Mitmach-Optionen, Netzwerk und wachsendem Lesestoff.
Ein Werkzeugkasten für alle, die sagen: Bis hierhin – und nicht weiter.










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