30.4.26 – Sonderveranstaltung Mobilfunk & Gesundheit
Die ATHEM-3-Studie
Premiere des Reportage-Films „Die Witwenstrasse“ mit anschliessender Diskussion
Die 30-minütige Reportage deckt die Hintergründe zur Entstehungsgeschichte der Mobilfunkstudie zu „Athermischen biologischen Wirkungen bei Langzeitexposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern niedriger Intensität“ (ATHEM-3) auf und vermittelt einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit.
ATHEM-3 ist ein internationales und interdisziplinäres Forschungs-Projekt zu gesundheitlich relevanten Risiken durch Mobilfunksender. Die zentrale Fragestellung war, ob die kontrovers diskutierten Hinweise auf gesundheitsrelevante Effekte aus Labor-und Tierstudien sich im Alltag als relevant herausstellen.
Der wohl spektakulärste Befund dieser Studie sind die Chromosomenschäden durch die jahrelange Exposition zu den Mobilfunksendeanlagen. Chromosomenschäden sind Grundlage der biologischen Dosimetrie im Kontext mit ionisierender Strahlung. Aus dieser Schadwirkung heraus wird die sogenannte Äquivalenzdosis bestimmt. Deren Höhe ist durch Expositionsrichtlinien der Internationalen Atom Energie Behörde (IAEA) begrenzt.
Es zeigte sich, dass die im ATHEM-3-Projekt gefundenen Chromosomenschäden äquivalent zu einer Exposition mit ionisierender Strahlung sind, die die Grenzwerte der IAEA um ein Vielfaches Übersteigt!
Bei der anschliessenden Diskussion nehmen der Studienleiter, Prof. Wilhelm Mosgöller, sowie Prof. Max Moser, Dr. Ing Dietrich Moldan und weitere eingeladene Podium Gesprächspartner teil.
Prof. Mosgöller
Der Sachbearbeiter für ATHEM-03 – A.o. Univ. Prof Dr. Wilhelm MOSGÖLLER – ist Forschungs-Manager am Institut für Krebsforschung (IKF) der Med. Univ. Wien. Er ist erfahren in der Koordination interdisziplinärer Projekte (Auftragsprojekte der Europäischen Kommission und Versicherungen). Als Wissenschaftler und Mitglied des Österreichischen Normen-Institutes – Fachgruppe „elektromagnetische Verträglichkeit“ (ÖVE-TK-EMV), bringt er einschlägiges Fachwissen über die Physik und Interaktion von Strahlung mit Biologischen Gewebe ein. Darüber hinaus ist er von der Österreichischen Ärztekammer als klinischer Prüfarzt und Monitor zertifiziert, und erfahren im Design und der Planung von Wissenschaftsprojekten.
In diesem Projekt ist er verantwortlich für das Studiendesign, die Kommunikation nach Innen und nach Aussen (Ethikkommission, Behörden, …) sowie für das Datenmanagement, insbesondere bei der:
- Erstellung der Studiendokumente
- Studienüberwachung und Fortschrittskontrolle während der Realisation
- Dokumentenvorbereitung für die statistische Auswertung
- Statistische Auswertung des Studienergebnisses.
Premiere des Reportage-Films „Die Witwenstrasse“
am 30. April 2026 in Thun
mit anschliessender Diskussion
Präsentatoren
- Klaus Scheidsteger, Filmemacher und Produzent
- Christian Oesch, Präsident Schweizerischer Verein WIR, Ko Produzent
Ehrengäste und Podium Gesprächspartner
- Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgöller
- Prof. Dr. Maximilian Moser
- Dr. Dietrich Moldan
- Prof. Dr. med. vet. Meike Mevissen, Mitglied der BERENIS (angefragt)
- Prof. PhD Martin Röösli, ex-Vorsitzender BERENIS (angefragt)
Veranstaltungsdetails
Datum: Donnerstag, 30. April 2026
Zeit: 18:00 Einlass, 19:00 Beginn
Ort: Burgsaal, Burgstrasse 8, 3600 Thun
Organisator: Schweizerischer Verein WIR
Eintritt: frei, Kollekte willkommen
Anmeldungen: https://www.4else.com/4x1c4lfjy (nicht obligatorisch – aus organisatorischerGründen erwünscht)
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme sowie auf Ihre Unterstützung für eines unserer wichtigsten Projekte im Jahr 2026.
Christian Oesch
Präsident Schweizerischer Verein WIR
Hintergrund und weiterführende Informationen
Bewertung von oxidativem Stress und genetischer Instabilität (Mobilfunk)
Doku:










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