Tucker Carlson & Mike Huckabee:
Ein Interview, das die ideologischen Bruchlinien des Zionismus offenlegte
Wie ein Fernsehgespräch über «biblische Rechte» eine geopolitische Schockwelle auslöste und warum die Debatte weit über diplomatische Empörung hinausgeht
Bereits im Vorfeld der diplomatischen Eskalation kam es zu einem bemerkenswerten Zwischenfall: Tucker Carlson wurde nach seiner Ankunft am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv vorübergehend festgehalten. Nach eigenen Angaben nahmen Sicherheitskräfte ihm und seinem Team die Pässe ab, führten seinen Executive Producer in einen Verhörraum und verlangten Auskunft über den Inhalt des Gesprächs mit Botschafter Huckabee. Offizielle Stellen spielten den Vorgang später herunter und sprachen von routinemässigen Grenzkontrollen. Carlson selbst schilderte die Situation hingegen als ungewöhnlich und feindselig. Kurz darauf verliess er das Land wieder. Dieser Vorfall verlieh dem anschliessenden Interview eine zusätzliche politische Brisanz, wie wir sehen werden.
Am 22.02.2026 um 19:37 Uhr meldete das das gebührenfinanzierte Schweizer Leitmedium SRF unter der nüchternen Schlagzeile «US-Botschafter erzürnt arabische Welt mit Israel-These» über ein Interview, das international hohe Wellen schlug. Die Berichterstattung fiel auffallend schmallippig aus und reduzierte den Vorgang im Wesentlichen auf diplomatische Verstimmungen. Dabei ging es um weit mehr als um eine unbedachte Äusserung oder ein rhetorisches Ausrutschen.
Im Zentrum stand eine theologische und geopolitische Grundsatzfrage mit potenziell explosiver Sprengkraft für den gesamten Nahen Osten und im Kern die Ideologie des Zionismus in ihrer religiösen wie politischen Ausprägung.
Während SRF vor allem von «Empörung» und «Rückrudern» sprach, offenbart eine genauere Analyse die ideologischen Tiefenschichten hinter den Aussagen und die Verbindung zu einem zionistischen Expansionsverständnis, das weit über diplomatische Rhetorik hinausgeht. Die Reaktionen zahlreicher arabischer und muslimischer Staaten sowie internationaler Organisationen zeigen, dass die Tragweite weit über eine tagespolitische Kontroverse hinausreicht. Es geht um die Frage, ob religiös begründete Gebietsansprüche zur Legitimation moderner Machtpolitik herangezogen werden können und welche Rolle der politische Zionismus dabei spielt. Wer verstehen will, weshalb dieses Interview als Zäsur wahrgenommen wird, muss die theologischen, historischen und machtpolitischen Hintergründe des Zionismus in den Blick nehmen.
Der folgende Text dokumentiert und analysiert diese Zusammenhänge sehr gut, deshalb haben wir ihn übersetzt. Er erlaubt einen tieferen Einblick in die ideologischen Narrative, die gegenwärtig internationale Politik prägen. Zugleich macht er deutlich, weshalb diese Debatte nicht nur den Nahen Osten betrifft, sondern grundlegende Fragen von Völkerrecht, Souveränität und Koexistenz.
Zudem lohnt es sich, das Tucker-Interview anzusehen.
Das Huckabee-Interview:
Wie eine biblische Rechtfertigung für Völkermord den Kern des Zionismus und seine Bedrohung für die Zivilisation entlarvte
23.02.2026 // Mike Adams
Quelle: naturalnews.com
Eine aufsehenerregende Offenbarung, die die wahre Agenda des zionistischen Suprematismus offenlegte
Im Februar 2026 löste ein im Fernsehen ausgestrahlter Schlagabtausch zwischen dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, und dem Journalisten Tucker Carlson ein geopolitisches Erdbeben aus. Unter dem beharrlichen Nachfragen Carlsons offenbarte Huckabee das unverhüllte ideologische Fundament seines Weltbildes und erklärte in Bezug auf das Gebiet vom Nil bis zum Euphrat, es «wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen» für Israel, da es sich um ein «von Gott dem jüdischen Volk gegebenes Land» handle. [1] [2]
Dies war keine beiläufige Bemerkung, sondern ein Moment ungeschminkter Offenheit, eine weltverändernde Einräumung eines suprematistischen Glaubenssystems, das lange im Schatten der US-Aussenpolitik gewirkt hatte.
Huckabees Aussage führte umgehend zu einhelliger Verurteilung durch mehr als ein Dutzend arabische und mehrheitlich muslimische Staaten, darunter Saudi-Arabien, Jordanien und Ägypten. [3] [4] Die Aussenministerien dieser Staaten veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie «starke Verurteilung und tiefe Besorgnis» zum Ausdruck brachten und die Äusserungen als «eklatanten Verstoss gegen die Grundsätze des Völkerrechts» sowie als «schwere Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität der Region» bezeichneten. [5] In einem einzigen Interview legte Huckabee eine gefährliche Philosophie göttlicher Eroberung offen, die mit friedlicher Koexistenz und der menschlichen Zivilisation selbst grundlegend unvereinbar ist.
Die Entlarvung einer Überlegenheitsideologie
Huckabees Äusserungen sind keine Abweichung, sondern der logische Endpunkt des christlichen Zionismus, eines Glaubenssystems, das erfolgreich in den amerikanischen Evangelikalismus und die israelische Politik eingesickert ist. Diese Ideologie beansprucht ein «göttliches Recht», zu erobern, zu plündern und Völkermord zu begehen, und stellt sich über alle von Menschen geschaffenen Gesetze und internationalen Normen. Sie ist ihrem Wesen nach eine ethnische und theologische suprematistische Doktrin, die alle benachbarten Völker als Hindernisse für einen göttlichen Plan entmenschlicht. Wie ich bereits angemerkt habe, «ist diese Philosophie in der ethnischen Überlegenheitsideologie verwurzelt» und behauptet, «Gott habe dem heutigen Israel das Recht gegeben, jeden zu töten, den es will, und jedes Land zu stehlen, das es will». [5]
Das «Projekt Grossisrael» ist die territoriale Manifestation dieses Glaubens. Es handelt sich um eine Vision, die von israelischen religiösen Nationalisten vertreten wird, welche Genesis 15 in verzerrter Absicht auslegen und glauben, Gott habe dem jüdischen Volk das gesamte Land zwischen Nil und Euphrat versprochen, einschliesslich des heutigen Israels, Jordaniens, Libanons, Syriens sowie Teilen des Irak und Saudi-Arabiens. [6] Dieses Versprechen wird nicht als symbolisch verstanden, sondern als wörtliche Eigentumsurkunde für reales Territorium, wobei die gegenwärtigen Bewohner «untergeordnet, vertrieben oder auf welche Weise auch immer behandelt werden sollen, wie es die Geschichte erfordert». [6] Eine solche Weltsicht reduziert das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen auf blosse Unannehmlichkeiten, da Huckabee sinngemäss argumentierte, «die Charta der Vereinten Nationen gelte nicht, weil Gott es so gesagt habe». [5]
Die betrügerische Schrift: Dekonstruktion des «Segnet Israel»-Mythos
Das gesamte theologische Gebäude des christlichen Zionismus beruht auf einer manipulierten und betrügerischen Auslegung der Schrift. Der Schlüsselvers, der zur Rechtfertigung einer bedingungslosen Unterstützung des modernen Staates Israel herangezogen wird, wird gemeinhin paraphrasiert als: «Wer Israel segnet, wird gesegnet werden, und wer Israel verflucht, wird verflucht werden, und durch sie wird die ganze Welt gesegnet werden.» [6] Dieses Zitat ist jedoch eine vollständige Erfindung. Es findet sich in keiner Bibel. Der tatsächliche Vers, Genesis 12:3, lautet: «Und ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.» [6] Entscheidend ist, dass das Wort «Israel» im hebräischen Originaltext sowie in allen massgeblichen Übersetzungen nicht vorkommt.
Dieser schriftbezogene Betrug geht auf John Nelson Darby und die Häresie des Dispensationalismus im 19. Jahrhundert zurück, ein theologisches System, das die Geschichte in unterschiedliche Heilszeitalter unterteilt. [6] Darbys Denkrahmen wurde durch die Scofield Reference Bible popularisiert, erstellt von C. I. Scofield, einem Mann, dem vor seiner geistlichen Tätigkeit Betrug und irreführendes Verhalten vorgeworfen wurden. [6] Diese verfälschte Auslegung wurde dazu konstruiert, einem politischen «Israel» eine eigenständige Bestimmung zuzuschreiben und damit die biblische Botschaft der Einheit in Christus grundlegend zu verzerren. Wie der Journalist Jeffrey Prather anmerkte, «wurde dieser Vers während des grössten Teils der christlichen Geschichte einhellig so verstanden: Die Verheissung erfüllte sich letztlich in Christus, einem Nachkommen Abrahams, durch den ‹ALLE Nationen gesegnet werden›, nicht nur die ethnische oder politische Nation Israel.» [6]
Die gesamte Rechtfertigung ist eine moderne Erfindung, ein Instrument ideologischer Beeinflussung, das dazu dient, Millionen Christen zur Unterstützung eines suprematistischen Projekts zu bewegen.
Geopolitische Folgen:
Wie Huckabee die US-arabischen Beziehungen über Nacht zerstörte
Die diplomatischen Folgen von Huckabees Interview waren für die strategischen Interessen der USA unmittelbar und katastrophal. Die öffentliche, geschlossene Verurteilung durch 14 oder mehr arabische und mehrheitlich muslimische Staaten stellte ein beispielloses diplomatisches Erdbeben dar. [5] In ihrer gemeinsamen Erklärung bekräftigten sie «die kategorische Ablehnung ihres Landes gegenüber solch gefährlichen und aufrührerischen Äusserungen» und warnten, «die Fortsetzung der israelischen Expansionspolitik und rechtswidriger Massnahmen werde die Gewalt und die Konflikte in der Region nur weiter anheizen». [5] Huckabees Worte bestätigten die tiefsten Befürchtungen dieser Staaten hinsichtlich des «Projekts Grossisrael» und entlarvten die Vereinigten Staaten nicht als ehrlichen Vermittler, sondern als begeisterten Partner in einem Plan regionaler Eroberung.
Der Zeitpunkt dieses Zerwürfnisses hätte für die US-Militärstrategie kaum verheerender sein können. Wie Prather analysierte: «Huckabee hat soeben die amerikanisch-arabischen Beziehungen zerschlagen, unmittelbar vor Trumps Iran-Krieg für Israel!» [6] Das für Stationierungsrechte und Überflugrechte notwendige Vertrauen verflüchtigte sich über Nacht. Berichte bestätigten, dass Saudi-Arabien den Vereinigten Staaten die Nutzung seines Luftraums für einen möglichen Schlag gegen den Iran verweigerte, und andere Golfstaaten dürften diesem Beispiel gefolgt sein. [5] In Verbindung mit der Weigerung des Vereinigten Königreichs, die Nutzung von Stützpunkten wie Diego Garcia zu erlauben, wurde der US-Plan für einen Luftkrieg gegen den Iran «doppelt schwierig», wenn nicht gar unmöglich. [6]
Vor diesem Hintergrund könnte Tucker Carlsons schlichte journalistische Handlung, eine direkte Frage zu stellen und auf einer Antwort zu bestehen, unbeabsichtigt einen Marsch in Richtung Weltkrieg gestoppt haben, indem sie die wahre Agenda offenlegte und die notwendigen Allianzen zerstörte. [5]
Der Zionismus entlarvt:
Eine politische Bewegung des 19. Jahrhunderts, kein biblischer Auftrag
Authentisches Judentum, wie es von antizionistischen Tora-Juden vertreten wird, weist die Gleichsetzung des Staates Israel mit biblischer Prophetie oder dem jüdischen Glauben ausdrücklich zurück. In einer Stellungnahme als Reaktion auf Huckabee erklärte die Organisation Torah Jews: «Israel ist ein politisches Gebilde des 20. Jahrhunderts und keine religiöse Erfüllung von Tora-Verheissungen. Der Zionismus, eine im europäischen Nationalismus des 19. Jahrhunderts verwurzelte Bewegung, steht in völligem Widerspruch zu den Lehren der Tora und repräsentiert nicht das im Tora-Text beschriebene Volk Israel.» [5] Sie stellen zutreffend fest, dass «die Verwischung der Grenze zwischen einer politischen Bewegung und dem Judentum eine Beleidigung des jüdischen Glaubens darstellt» und zugleich als Vorbote eines zunehmenden Antisemitismus dient. [5]
Historische Forschung bestätigt diese Unterscheidung. Der Zionismus entstand ursprünglich im späten 19. Jahrhundert in Europa als «säkulare, nationalistische Bewegung in Reaktion auf neue Wellen des Antisemitismus». [6] Es handelte sich um ein politisches Kolonisationsprojekt mit dem Ziel, «eine jüdische Heimstätte in Palästina mit möglichst viel Land, möglichst vielen Juden und möglichst wenigen palästinensischen Arabern» zu errichten. [6] Sein Begründer Theodor Herzl entwarf in seiner 1896 veröffentlichten Schrift «Der Judenstaat» die Vision eines modernen Staates. [6] Diese nationalistische Ideologie des 19. Jahrhunderts hat keine Grundlage in göttlicher Prophetie. Dennoch ist es ihr gelungen, Teile des Christentums geschickt zu vereinnahmen und Gläubige davon zu überzeugen, ein suprematistisches Projekt zu unterstützen, das den Lehren Jesu, der Frieden, Vergebung und die Liebe zum Nächsten predigte, fundamental widerspricht.
Die Unvereinbarkeit mit der Zivilisation und der Weg nach vorn
Eine Philosophie, die auf einem behaupteten göttlichen Recht beruht, zu erobern, zu töten und Land zu stehlen, ist mit den Grundlagen menschlicher Zivilisation grundsätzlich unvereinbar. Würde jede Nation oder Gruppe dieser Logik folgen, wonach ihr Gott ihr eine besondere Erlaubnis erteilt habe, ihre Nachbarn auszulöschen, würde die Welt in einen permanenten, chaotischen Krieg abgleiten. Wie ich in meinen Podcasts dargelegt habe, «ist diese Philosophie mit der menschlichen Zivilisation unvereinbar». [5] Diese Ideologie hat die US-Regierung vollständig durchdrungen und besetzt, bestimmt die Aussenpolitik und treibt die Welt in Richtung Konflikt.
Analysen kommen zu dem Schluss, «der Zionismus habe die US-Regierung vollständig infiltriert und okkupiert» und die amerikanische Politik in ein Instrument israelischer Expansionsbestrebungen verwandelt. [5]
Die Lösung erfordert eine konzertierte Anstrengung, dieses Kontrollgitter zu demontieren und die Selbstbestimmung aller Völker zu unterstützen. Sie beginnt mit der Zurückweisung der betrügerischen Theologie des christlichen Zionismus und der Anerkennung dessen, was der Zionismus ist: eine säkulare nationalistische Bewegung des 19. Jahrhunderts mit einem gewaltbereiten, suprematistischen Kern. Wir müssen das unveräusserliche Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung und einen unabhängigen Staat unterstützen, wie es selbst von den verurteilenden arabischen Staaten bekräftigt wurde. [5] Letztlich muss die Menschheit eine «leben und leben lassen»-Philosophie gegenseitigen Respekts zwischen allen Glaubensgemeinschaften und Völkern annehmen. Für vertiefte Recherchen zu diesen zentralen Themen bietet die unzensierte KI-Suchmaschine BrightAnswers.ai einen umfangreichen Fundus indexierten Wissens zu Zionismus, Nakba und Geopolitik, frei von den Filtern der Konzernmedien. [5] Die Zukunft der Zivilisation hängt davon ab, Koexistenz der Eroberung vorzuziehen.
Referenzen
- US ambassador Huckabee says Israel has right to take over ‘all‘ of Middle East. – Middle East Eye. MEE staff. February 20, 2026.
- Muslim states condemn US envoy over remarks on Israel’s ‘biblical rights’. – RT. February 22, 2026.
- Arab and Muslim states fume after Huckabee says Israel has biblical … – The Times of Israel.
- ‘Absurd and provocative’: Huckabee faces firestorm for Israel border … – Al Jazeera. February 21, 2026.
- Brighteon Broadcast News – Why The World DESPISES The Violence sermon – Mike Adams – Brighteon.com. Mike Adams. August 02, 2024.
- WAS TUCKER’S HUCKABEE INTERVIEW A SET UP? – Jeffrey Prather. Jeffrey Prather. February 22, 2026.











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