Wenn Vernunft nicht mehr überzeugt,
werden Konsequenzen lehren
„Meine heutige Schlussfolgerung nach der Abstimmung über die Neutralitätsinitiative ist bitter: Eine aus meiner Sicht voreingenommene und manipulierte Mehrheit der Stimmbürger vertraut weiterhin einem politischen und medialen Kurs, den ich als fortschreitenden Verlust von Souveränität, Eigenverantwortung und echter Neutralität betrachte.“
Für mich zeigt sich damit zugleich die Grenze dessen, was Initiativen, Referenden und Petitionen überhaupt noch bewirken können, solange eine klare Mehrheit diesen Kurs selbst mitträgt.
Ich habe lange geglaubt, dass Aufklärung, Fakten und demokratische Instrumente eine grundlegende Kurskorrektur herbeiführen könnten. Diesen Glauben habe ich heute endgültig verloren. Die heutige Abstimmung hat für mich genau das bestätigt, wovor ich seit vielen Jahren warne.
Die Schweizer Bürger werden offenbar erst dann umdenken, wenn sie die Konsequenzen dieses Kurses mit voller Härte selbst tragen müssen und jede Verdrängung unmöglich wird. Offenbar braucht es erst eine schwere Krise, oder sogar Krieg, bevor Eigenverantwortung, Souveränität und gesunder Menschenverstand wieder zählen.
Wir sind verdammt weit über den Punkt hinaus, an dem man die Lage noch schönreden kann.
Mit Nachdruck
Christian Oesch, Präsident
Schweizerischer Verein WIR
WIR haben es dokumentiert
Der Schweizerische Verein WIR verfolgt und dokumentiert diese Entwicklung seit Jahren: Sanktionen, NATO-Kooperation, militärische Interoperabilität und die zunehmende internationale Verflechtung der Schweizer Sicherheitspolitik. Unsere zentrale Frage blieb dabei dieselbe: Kann Neutralität ohne tatsächliche Souveränität bestehen?
Heute liegen Entwicklungen, Dokumente und Entscheidungen offen vor. Nun muss die Schweizer Bevölkerung entscheiden, wie viel eigenständige Handlungsfähigkeit sie bewahren will. Denn ohne Souveränität bleibt Neutralität nur ein Wort.
























Ich möchte mich einfach bedanken für die riesengrosse Arbeit die Sie leisten . Zum Glück gibt es noch Menschen wie Sie und den Verein wir.
Ganz herzlichen Dank und weiterhin viel Kraft.
Herzliche Grüsse
Romy Meier
Lieber Christian Oesch
Vielen Dank für Ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit. Wie sich schon länger abzeichnet, ist es interessant, das sehr viele Abstimmungen, die dem Volk zugute kämen, den Bach runter gehen. So auch die Neutralitäts-Initiative. Eine Mehrzahl des Volkes begreift nicht, dass diese sich das eigene Grab schaufeln.
Die Auswirkungen des „indoktrinierten Gehirns“ sind nun offensichtlich. Zusammen mit der Politpropaganda von SRF = Staatliches Radio und Fernsehen, zeigen sich nun die Auswirkungen. Und, wenn es ein „JA“ gewesen wäre, wäre schon bald ein „NEIN“ daraus gemacht worden.
Liebe Grüsse
Roger Gross