Klartext am Sonntag – ungefiltert und unbequem!
Es fehlt nicht an Wissen.
Es fehlt am Willen, selbst aktiv zu werden!
Es geht hier um weit mehr als nur um Wissen. Es geht darum, dass aus Wissen endlich Taten entstehen. Und genau daran scheitert es seit Jahren! Nicht weil Informationen fehlen, sondern weil es vielen Menschen schlichtweg am Arsch vorbeigeht, solange sie nicht selbst betroffen sind.
Wir verfügen über grosse Netzwerke. Viele Menschen kennen die Zusammenhänge, stimmen uns zu und unterstützen unsere Arbeit auch finanziell. Aber sobald es darum geht, selbst hinzustehen, herrscht bei den meisten tote Hose! Dann ist das Wetter schlecht, der Termin ungünstig oder irgendetwas anderes wichtiger. Hauptsache, die eigene Komfortzone bleibt unangetastet.
Es fehlt nicht an Wissen, sondern an Mut, Eigenverantwortung und vor allem am Willen, selbst aktiv zu werden!
Nach über sieben Jahren Aktivismus in der Schweiz ist meine Erkenntnis ernüchternd: Die Bevölkerung ist aus meiner Sicht kaum noch in der Lage, sich geschlossen gegen staatliche Willkür und politische Fehlentwicklungen zu wehren. Solange nur wenige aktiv werden, können die Behörden einzelne Aktivisten leicht herausgreifen, unter Druck setzen oder festnehmen.
Bei den drei Abstimmungen über das Covid-19-Gesetz (Plandemie Betrug) stimmten jeweils zwischen rund 884’000 und 1,36 Millionen Menschen mit Nein. Das macht sie nicht automatisch zu Aktivisten, zeigt aber das theoretische Potenzial. Stellt euch vor, wir könnten einen wesentlichen Teil davon für gemeinsame, friedliche Aktionen oder einen Generalstreik gewinnen! (Hinweis: Einen möglichen Generalstreik zu erwähnen, ist in der Schweiz grundsätzlich nicht strafbar)
Ein NEIN auf dem Stimmzettel ist schnell gemacht. Selbst hinzustehen und mitzumachen, ist aber eine ganz andere Geschichte!
Das erlebe ich auch in unserem Verein «Einer der Aktivisten in der Schweiz». Wir haben ein sehr grosses Netzwerk aufgebaut, das uns vertraut und unsere Arbeit teilweise äusserst grosszügig unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar. Doch sobald persönlicher Einsatz gefragt ist, kannst du die wirklich Aktiven an wenigen Händen abzählen. Mit ein paar Dutzend engagierten Menschen lässt sich keine grundlegende Veränderung durchsetzen. Diese Erfahrungen geben mir einen direkten und realistischen Massstab dafür, wie viel gesellschaftliche Mobilisierung in der Schweiz heute tatsächlich noch möglich ist.
Genau darin sehe ich die eigentliche Herausforderung: Nicht noch mehr Wissen verbreiten, sondern herausfinden, wie wir Menschen tatsächlich dazu bewegen können, endlich den Finger raus zu nehmen und gemeinsam zu handeln!
Ich arbeite mit unserem Kernteam seit Jahren tagtäglich daran. Wir haben zahlreiche Themenbereiche aufgegriffen, eigene Labor-Analysen veranlasst und viele weitere konkrete Aktionen umgesetzt. Doch trotz dieses enormen Einsatzes ist es uns bisher vor allem gelungen, Vertrauen aufzubauen, Kontakte zu knüpfen und finanzielle Unterstützung zu gewinnen. Was uns nach wie vor fehlt, ist eine ausreichend grosse, entschlossene und handlungsfähige Bewegung, die bereit ist, selbst aktiv zu werden.
Ich weiss heute, dass es zuerst richtig krachen muss, bevor auch unsere aufgeklärte Minderheit endlich aufwacht und vor allem auch selbst aktiv wird. Solange Haus, Bankkonto, AHV, Pensionskassengelder, Aktienpakete, Job, Ferien, Boni und der gewohnte Wohlstand als sicher gelten, fehlt vielen der Antrieb, tatsächlich zu handeln, statt wie die Mehrheit, auch nur zuzuschauen. Erst wenn es an die eigene Existenz geht, und eben gerade nur dann, und der persönliche Wohlstand ernsthaft bedroht ist, werden viele erst begreifen, was wirklich auf dem Spiel steht. Aber dann wird es zu spät sein!
Mein Fazit nach nun über sieben Jahren Aktivismus in der Schweiz:
Das Hauptproblem ist die mangelnde Bereitschaft einer ausreichend grossen Zahl von Menschen, meiner Einschätzung nach mindestens einer Million Mitmenschen, Verantwortung zu übernehmen, sich zu organisieren und gemeinsam aktiv zu werden. Aufgrund meiner Erfahrungen und der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sehe ich die Schweizerische Eidgenossenschaft mittlerweile als weitgehend verloren und unter den bestehenden Umständen nicht mehr als rettbar an.
Das ist meine persönliche Einschätzung. Ich rede niemandem nach dem Mund und werde die Realität, wie ich sie seit Jahren erlebe, auch nicht schönreden. Ich habe meine Familie auf praktisch alle denkbaren Krisenszenarien vorbereitet: gesellschaftliches Chaos, Banken- und Wirtschaftscrashs, den finanziellen Zusammenbruch (Bankrott) von Bund, Kantonen und Gemeinden, Internet- und Stromausfälle, zivile Unruhen, bürgerkriegsähnliche Zustände, hybride Kriegsführung bis hin zu einem umfassenden Krieg mit allen Mitteln, einschliesslich ABC-Waffen.
Aber was nützt die beste persönliche Vorbereitung, wenn rund neun Millionen Mitmenschen weitgehend unvorbereitet sind? Denn im Ernstfall hängt unser Überleben nicht nur von der eigenen Vorsorge ab, sondern auch davon, wie gut die Gesellschaft als Ganzes vorbereitet ist und zusammenhält.
Mit lieben, aber besorgten Grüssen
Christian Oesch, Präsident
Schweizerischer Verein WIR











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